Archive for the ‘trash’ Category

kmb

25. Dezember 2018

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Theo und Max

21. Dezember 2018

 

Entwurf für einen nie vollendeten Pinup-Kalender für Menschen, die Fans der Frankfurter Schule sind und denen man vorwirft, sie betreiben geistige Masturbation…

Oder: Wie auch ein Geisteswissenschaftler Theorie zur Praxis treiben kann.

Vom Kunstkenner für den Kunstkenner II: Die Whiskeyprobe

15. Dezember 2018

Wein ist nicht immer Wein – in diesem Fall ist der Wein Whiskey.
Da sich die Kultur oben in ihrer beflissenen Manie gegenüber jenem zeigt, das nach unten gleichzeitig als Alkoholismus der Massen denunziert wird, ist nicht weiter erstaunlich. Während das Proletariat seine Entschuldigung fürs Saufen zähnefletschend und bissig (und manchmal humorvoll) hervor bringt, differenziert sich der Connaisseur euphemistisch von solchem Pack. Saufen wird hier nicht entschuldigt: Es wird umgedeutet und umbenannt. Zur Degustation.

(Der Potcheen übrigens ist ein alter Freund, um den es schon einmal in diesem Beitrag über die Sauferei im Kapitalismus ging)

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Gebrochen/Gnade- Fingerzeig

7. April 2018

Ideen fallen nicht von den Bäumen.
Dieser Pathos. Ehrlich, aber unanständig. Eklig.

Der Tag zerrieselt. Wachsein, aber permanente Dämmerung. Musik als Weckruf – Töne wie Eis: klar, kalt, im Inneren zieht es sich dabei warm zusammen. Man denkt noch – und schon beginnen Träume. Der Tag ist so verwirbelt, Wachen und Träumen verkehren sich. Wach träume ich und im Traum gelange ich zur Wachheit…
Solches sind die Tage, die sich ohne Gefühl erheben.
Das Lachen ist Kläffen,
das Sehnen nur ein Hunger,
der Durst des eigenen Verstandes…
Es pflanzt sich fort,
das denkende Unkraut ohne Bewusstsein.
Die Fingernägel sind fettig und es ekelt,
zu greifen.

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Exkurs in die Verwesung

12. März 2018

Schon als Jugendlicher bekam er seine Pickel aus dem Gesicht geboxt. Zwischen Eiter, Blut und Tränen, blieb nie viel Zeit übrig, um ein Selbstvertrauen aufzubauen. Sein Kopf glich einer Abrissbirne, seine Emotionen liefen im Takt der Pendelbewegungen des Lebens, und er rannte in regelmässigen Abständen gegen die Wand. Doch nur sein Charakter zerbrach. Er war Staub, aber redet sich ständig ein, er sei Wind. (more…)

Donnerstagsgeflüster: Salzsex

22. Februar 2018

Du döfsch nume flüge, wennd Schwiizerdütsch chasch!

Haben wir da nicht schon mal drüber geredet?
Nö.
Doch, wir haben das ausdiskutiert und du hast mir Recht gegeben.
Garantiert nicht! Das musst du geträumt haben.
Das habe ich vielleicht wirklich so geträumt… Doch, so war es. Im Traum hast du mir recht gegeben.
Wieso? Mit welchem Argument?
Weiss nicht, aber es hat dich überzeugt. Es war so stark, dass ich mich nicht mehr daran erinnere.

Unter mir lebt einer, der hat dauernd Sex, dauernd Lärm, dauernd Krach.
Bist du dir sicher, dass er nicht nur kocht?
„Salz, ja! Salz, ja, ja! Saaaaalz! Jaaaaaaaa!“

Ich kenne Leute, die sind am Morgen wie bekifft, weil sie noch keine geraucht haben.

Altklug halt – so für 20-25 Jährige.
Ach, so wie Tocotronic?
Ja, ich kenne eine, die hat sich „Reine Vernunft darf niemals siegen“ tätowieren lassen.
Boah…
Wenn ich mal n KZ aufmach, tätowier ich das Jedem auf den Rücken…

Die Neutralität der Kunst verteidigen, um sie politisch zu verwenden… oder die Neutralität der Kunst aufheben, um sie politisch werden zu lassen.

Wir brauchen einen breitschultrigen Tiroler Bergbauer, der uns schützt: „Lass den Jud in Ruh!“

Über Kunst:
Entweder leidest du, oder du machst es richtig.

Zitat eines Schauspielers:
Man hat gesagt, dass ich die Dinge immer schön sagen kann. Aber ich will jetzt auch mal das sagen, was mir wichtig ist.

Seit ich mit Behinderten arbeite, kann ich viel besser furzen.

Porno Magritte: Ceci n’est pas une pussy.

Ich bin ja ein offener Mensch und so… aber: Die Welt ändert sich einfach nicht mehr…

Donnerstagsgeflüster: Sell Sell Sellerie

15. Februar 2018

Den Leuten die Harfe strubbeln.
Thaicurry? Ich hab Teig-Curry verstanden…
Was heisst das? Sellerie?
Nein, serielle.

Donnerstagsgeflüster: Brot anrülpsen

8. Februar 2018

Ich bin im nüchternen Zustand schlimmer, als wenn ich bekifft bin.
Ich suche die Tomate in der Sosse.
Im linken Ohr Thurgau, im rechten Patti Smith.
Schreiben als Jugendliche? Bei mir ging es immer um sizilianische Orangenkuchen.
Sie rülpste das Brot an.
An der Kasse?
wo denn sonst?
Dieser Herr kommt mir verdächtig vor. Was kauft er?
In der Zuckerabteilung.
Migros Werbung für Katzenfutter: „Grab them by the pussy!“

Kennst du das nicht, diese Verlegenheit, wenn du was komisches einkaufst?
So wie Tampons oder wie?
Immer wenn ich was kaufe, fühle ich mich verlegen. Weil ich den Kapitalismus stütze, weil ich kein Geld habe und nachher noch weniger Geld habe.

Das Proletariat ist weiss, männlich und arbeitet in der Fabrik? Sorry, bist du Stalinist, oder wie?

Felix Austria

7. Januar 2018

Donnerstagsgeflüster: Rauch und Napalm

29. Dezember 2017

Jacques Brel, das ist immer so eine lauernde Sehnsucht…

– Ich glaube mit diesem Tabak kommt das Rauchen teurer.
– Wieso?
– Weil ich mehr rauche.
– Das ist eine Rechnung.

„Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, so ist es Gewalt. […] Man wirft den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt vor. Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand?“ (Büchner, Briefe an die Familie, um den 6. April 1833)

Es geht um den Punkt, an dem Sisyphos merkt, dass man ihm einen Stein auf die Schultern gelegt hat.

„Zur Gewalt seine Zuflucht zu nehmen Scheint böse. Aber da, was ständig geübt wird, Gewalt ist Ist es nichts Besonderes.“ (Brecht, Der Kommunismus ist das Mittlere)

– Wald, wieso gehen wir immmer in den Wald?
– Weil es ein Gewaltfilm ist…

– Wie wärs mit einer Themenparty?
– Was für ein Thema?
– Neues Jahr?
– Nee, nicht im ernst.
– Tropenstorm?
– Was zieht man da an?
– Äh…
– Napalm über Vietnam…

Wir saufen uns wieder jung!
Sauft ihr euch jung, ich sauf mich glücklich.

Kunst in a nutshell: people were either bored or horny (or both)