Archive for the ‘Sonstiges’ Category

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht

18. Januar 2019

Wein‘ nicht, wenn die Barrikade fällt (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Es gibt einen, der zu Dir hält (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Könn‘ wir mal nicht an ’ner Demo sein (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Denkt daran, wir sind nicht allein (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Nimm Michels Memoiren von mir (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Bist Du traurig sagen’s Dir (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

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kmb

25. Dezember 2018

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Theo und Max

21. Dezember 2018

 

Entwurf für einen nie vollendeten Pinup-Kalender für Menschen, die Fans der Frankfurter Schule sind und denen man vorwirft, sie betreiben geistige Masturbation…

Oder: Wie auch ein Geisteswissenschaftler Theorie zur Praxis treiben kann.

Fragebogen, nach Moritz Rancid

17. Dezember 2018

Wem würden Sie eher trauen?

– Glauben Sie, man kann mit einer Waffe Leben retten? Wenn ja, wie?

– Kann man mit einer grösseren Waffe mehr Leben retten?

– Wenn es zum Krieg käme, warum würden Sie kämpfen wollen?

– Wenn ein Einbrecher bei Ihnen im Haus wäre, was würde Ihnen mehr Freude bereiten: Ihn zu erschiessen oder mit ihm zu reden?

– Wenn Sie selbst ein Einbrecher wären, hätten Sie grössere Angst davor, dass auf sie geschossen würde oder dass man sich mit Ihnen unterhielte?

– Glauben Sie, Einbrecher haben Angst?

– Wem würden Sie eher trauen: Einem Mann mit Waffe oder einem mit einem Buch?

– Wem trauen Sie eher: Einem Mann in Uniform oder einem nackten Mann?

– Vor welchem würden Sie sich mehr fürchten?

– Sie müssten wählen, welches sich ereignet: Ein Überfall bei Ihnen zuhause – oder ein Krieg in einem weit entfernten Land. Wofür entscheiden Sie sich?

– Was würden Sie mehr bedauern: Den Tod Ihres Kindes oder den Tod des Präsidenten?

– Wer sollte an der Front stehen: Ihr Kind oder der Präsident?

– Wenn Krieg wäre, wovor würden Sie sich mehr fürchten: Vor der Zerstörung Ihres Hauses oder vor der Schmach einer Niederlage?

– Was wäre Ihnen lieber: Ein Sieg des Vaterlandes, erkauft mit hunderttausenden von Toten (inklusive Angehörige Ihrer Familie) und der Zerstörung von Städten (inklusive Ihres Daheim) – oder eine Kapitulation des Vaterlandes, ohne einen Toten oder Zerstörung.

 

Vom Kunstkenner für den Kunstkenner II: Die Whiskeyprobe

15. Dezember 2018

Wein ist nicht immer Wein – in diesem Fall ist der Wein Whiskey.
Da sich die Kultur oben in ihrer beflissenen Manie gegenüber jenem zeigt, das nach unten gleichzeitig als Alkoholismus der Massen denunziert wird, ist nicht weiter erstaunlich. Während das Proletariat seine Entschuldigung fürs Saufen zähnefletschend und bissig (und manchmal humorvoll) hervor bringt, differenziert sich der Connaisseur euphemistisch von solchem Pack. Saufen wird hier nicht entschuldigt: Es wird umgedeutet und umbenannt. Zur Degustation.

(Der Potcheen übrigens ist ein alter Freund, um den es schon einmal in diesem Beitrag über die Sauferei im Kapitalismus ging)

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Anarchy at the Great St Bernard Pass

7. November 2018

What is cooler than this cat?

An anarchist-syndicalist Saint Bernard of course!

 

Berichterstattung an das Institut für Dilettantismus beim Zentralkomitee Zürich der Dilettantistischen Internationale

3. November 2018

Grand président ! Camarade.s !

(Merde, faut que je change de langue, c’est suisse.s allémanique.s non distingué.e.s ne savent pas parler le français)

Väterchen Al Brecht! Hohe Damen und Herren des Zentralkomitees Zürich der Dilettantistischen Internationale! Genossinnen! Genossen!

Sie erweisen mir die Ehre, mich aufzufordern, dem Zentralkomitee einen Bericht über meine Reise nach Lausanne einzureichen.

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d.

24. Oktober 2018

diletanz

teurer wandel

13. Oktober 2018

optimist

Besuch am Innsbruck Natur Film Festival: Am Mittwoch wird u.a. gezeigt ein Kurzfilm über den Kampf um die Arktis und dann ein Kurzfilm welcher veranschaulicht, dass wir schon seit langem Bescheid wissen über den Klimawandel. (50 Jahre im Film, eigentlich 100 Jahre sagt der Professor anschliessend) Dreist meine Idee mit dem Vergleich zum Tabakrauchen geklaut, die ich mal in einem Comic verarbeitet hatte. Obwohl evtl. auch dieselbe Idee gehabt. Soll es ja geben. Die Dokufilme am Festival sind allgemein halt typische Dokfilme und darum ich leider nicht so grosser Fan vom Festival geworden, hätte mir da mehr neue Zugänge gewünscht in Form und Inhalt.

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Die neuen alten Lügen

30. September 2018

Über den Begriff des postfaktischen bzw. der postfaktischen Politik ist einiges schon geschrieben worden. Der Begriff ist irritierend, er suggeriert einen Bruch in den westlichen Demokratien, als wäre etwas völlig Neues in die bis anhin funktionierenden Staaten eingebrochen.
In ihrem Artikel Keine Macht der Lüge1 für die ZEIT vergleicht die ehemalige Piraten-Politikerin Marina Weisband die postfaktische Praxis mit Methoden der UdSSR. Die Wirkung der konstanten Lügenflut sei es, kognitive Dissonanz zu erzeugen, da die neuen Informationen mit dem bisherigen Wissen nicht übereinstimmen. Wirklich neu ist dabei die Dimension des Internets: Jedes Bild ist potentiell gefälscht.2 Die Lügenflut führe zu Resignation und Erschöpfung der eigenen Ressourcen, um dem offensichtlich Falschen widersprechen zu wollen. Solche Praxis sei „erstens […] eine Machtdemonstration: Man präsentiert den Medien neue „Fakten“ und schaut, wer sie brav nacherzählt. Der Rest hat mit Repression […] zu rechnen. Zweitens vertrauen wir unseren Sinnen weniger als zuvor. Wir streiten über Dinge, die eigentlich offensichtlich sind.“ Weisband stellt fest: „Die neuen rechten Regierungen und Parteien zwingen demokratische Gesellschaften derzeit dazu, den Kampf um bereits ausgefochtene Werte noch einmal zu führen.“ Zuletzt benennt sie die Praxis der postfaktischen Politik als totalitäre Methode.
1https://www.zeit.de/2017/05/alternative-fakten-luegen-donald-trump-regierung-methode
2Dazu ist anzumerken: Nicht nur hat sich die Geschwindigkeit, mit der Informationen verbreitet werden, massiv erhöht; auch die Kosten lassen sich durch das Internet minimieren. Zudem zeichnet die spezifische Konstitution des „Postfaktischen“ sich durch personifizierte Werbung bzw. personifizierte Verbreitung „postfaktischer Informationen“ aus.

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