Archive for the ‘Sonstiges’ Category

[Montagsgedanken] Schweine, Würstchen: Männlichkeit

24. Juni 2019

Schwein, Würstchen oder doch vegan? Konsumierbare Männlichkeit

Der 14. Juni und der Frauenstreik haben vor kurzem stattgefunden. Allein in Zürich sind bis zu 140’000 auf den Strassen gewesen. Es gab und gibt viele Möglichkeiten, sich als Mann dabei einzubringen. Direkte Solidarität, organisatorische Mithilfe, Zurückstehen in den bedeutenden Momenten. Aber Männer müssen auch mal dringend die eigenen Zerrbilder von Männlichkeit hinterfragen.

Das soll hier mal versucht werden, ein bisschen glossenhaft, ohne Anspruch auf Tiefgründigkeit.

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Friedell: Über den Dilettanten

7. Mai 2019

„Nur der Dilettant, der mit Recht auch Liebhaber, Amateur genannt wird, hat eine wirklich menschliche Beziehung zu seinen Gegenständen, nur beim Dilettanten decken sich Mensch und Beruf; und darum strömt bei ihm der ganze Mensch in seine Tätigkeit und sättigt sie mit seinem ganzen Wesen, während umgekehrt allen Dingen, die berufsmäßig betrieben werden, etwas im üblen Sinne Dilettantisches anhaftet: irgendeine Einseitigkeit, Beschränktheit, Subjektivität, ein zu enger Gesichtswinkel.“

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht

18. Januar 2019

Wein‘ nicht, wenn die Barrikade fällt (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Es gibt einen, der zu Dir hält (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Könn‘ wir mal nicht an ’ner Demo sein (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Denkt daran, wir sind nicht allein (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Nimm Michels Memoiren von mir (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Bist Du traurig sagen’s Dir (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

kmb

25. Dezember 2018

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Theo und Max

21. Dezember 2018

 

Entwurf für einen nie vollendeten Pinup-Kalender für Menschen, die Fans der Frankfurter Schule sind und denen man vorwirft, sie betreiben geistige Masturbation…

Oder: Wie auch ein Geisteswissenschaftler Theorie zur Praxis treiben kann.

Fragebogen, nach Moritz Rancid

17. Dezember 2018

Wem würden Sie eher trauen?

– Glauben Sie, man kann mit einer Waffe Leben retten? Wenn ja, wie?

– Kann man mit einer grösseren Waffe mehr Leben retten?

– Wenn es zum Krieg käme, warum würden Sie kämpfen wollen?

– Wenn ein Einbrecher bei Ihnen im Haus wäre, was würde Ihnen mehr Freude bereiten: Ihn zu erschiessen oder mit ihm zu reden?

– Wenn Sie selbst ein Einbrecher wären, hätten Sie grössere Angst davor, dass auf sie geschossen würde oder dass man sich mit Ihnen unterhielte?

– Glauben Sie, Einbrecher haben Angst?

– Wem würden Sie eher trauen: Einem Mann mit Waffe oder einem mit einem Buch?

– Wem trauen Sie eher: Einem Mann in Uniform oder einem nackten Mann?

– Vor welchem würden Sie sich mehr fürchten?

– Sie müssten wählen, welches sich ereignet: Ein Überfall bei Ihnen zuhause – oder ein Krieg in einem weit entfernten Land. Wofür entscheiden Sie sich?

– Was würden Sie mehr bedauern: Den Tod Ihres Kindes oder den Tod des Präsidenten?

– Wer sollte an der Front stehen: Ihr Kind oder der Präsident?

– Wenn Krieg wäre, wovor würden Sie sich mehr fürchten: Vor der Zerstörung Ihres Hauses oder vor der Schmach einer Niederlage?

– Was wäre Ihnen lieber: Ein Sieg des Vaterlandes, erkauft mit hunderttausenden von Toten (inklusive Angehörige Ihrer Familie) und der Zerstörung von Städten (inklusive Ihres Daheim) – oder eine Kapitulation des Vaterlandes, ohne einen Toten oder Zerstörung.

 

Vom Kunstkenner für den Kunstkenner II: Die Whiskeyprobe

15. Dezember 2018

Wein ist nicht immer Wein – in diesem Fall ist der Wein Whiskey.
Da sich die Kultur oben in ihrer beflissenen Manie gegenüber jenem zeigt, das nach unten gleichzeitig als Alkoholismus der Massen denunziert wird, ist nicht weiter erstaunlich. Während das Proletariat seine Entschuldigung fürs Saufen zähnefletschend und bissig (und manchmal humorvoll) hervor bringt, differenziert sich der Connaisseur euphemistisch von solchem Pack. Saufen wird hier nicht entschuldigt: Es wird umgedeutet und umbenannt. Zur Degustation.

(Der Potcheen übrigens ist ein alter Freund, um den es schon einmal in diesem Beitrag über die Sauferei im Kapitalismus ging)

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Anarchy at the Great St Bernard Pass

7. November 2018

What is cooler than this cat?

An anarchist-syndicalist Saint Bernard of course!

 

Berichterstattung an das Institut für Dilettantismus beim Zentralkomitee Zürich der Dilettantistischen Internationale

3. November 2018

Grand président ! Camarade.s !

(Merde, faut que je change de langue, c’est suisse.s allémanique.s non distingué.e.s ne savent pas parler le français)

Väterchen Al Brecht! Hohe Damen und Herren des Zentralkomitees Zürich der Dilettantistischen Internationale! Genossinnen! Genossen!

Sie erweisen mir die Ehre, mich aufzufordern, dem Zentralkomitee einen Bericht über meine Reise nach Lausanne einzureichen.

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d.

24. Oktober 2018

diletanz