Archive for the ‘Sonstiges’ Category

eine

28. September 2019

eine madratze
ein schlafsack
eine lampe
zwei taschen mit
kleidern
eine zahnbürste
undsoweiter

ein fenster

gestern war da noch
ein gitter

heute

gehört mir
ein schlüssel
für die türe

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Kuba. Schreibmaschine. Liebeer IGRàpbael

12. September 2019

Wie so häufig: Man stelle eine Schreibmaschine in den Raum, verteile „Mochitos“ und schon ist es eröffnet: Das einzige Fitnessstudio, das den kleinen Finger trainiert.

fghu dddd.ffrffffff
jjjk ka slshalloo welt das is mein er ter Versuch ge ellsch ftlich
relevante schreibereien festzuhalten. Ende.
DdFGSchuriel braucht einen manelt auf der toilette nicht

Liebeer IGRàpbael
Mit Momne lese ich deine orte.
Dieser Abend wir die grosse Verändeung bringen. Ich rufe euch auf,
den Mochito ausztrin rn, auf die Strasse zu rennen und laut nach Hilfe
zzu schreien. elche Hilfe ihr erwarten dürft, musst ihr den Helfenden
überlassen.
Die Kubanische Revolution nimmt übehand. Es lebe die Revolutin.
Viva la revolucin‘ (Ausrufezeichen)
LA RECOLUCION (Mehrere usrufezeichen)

Ach, unermüdlich Rufende,
Die Hilfe, welche dich erreichte war wohl nicht von der erhofften
Charakrte stik. Dein blaues Auge… Lassen wir das und lassen das
Schre bmaschinenglöckchen zum Zeilenende erklingen. Ich komme vom
Thema ab (Schreibmaschinen, uuuu mega geil). Nein, Susi.
Sorry, muss gehen.

Es lebe,
revolucion

Ich bin etwas müde

 

dmdm

7. August 2019

moraldesmondes$

[Montagsgedanken] Es knistern die Zeiten …

22. Juli 2019

Wem das Knistern der Platte, das Rauschen zwischen Radiosendern abhanden gekommen ist, darf es sich als Gimmick zurückholen. Nicht mehr als eine Interferenz der Technik, sondern als ein kundenorientiertes Anschmeicheln. Wie bei den künstlich zerrissenen Jeans, dem Shabby-Look des Mobiliars oder durch Fotoreisen nach Tschernobyl – die Gegenwart überdeckt sich mit einer sorgsam eingearbeiteten Patina der Vergangenheit. Kundenzufriedenheit ist uns wichtig.
Über den Unbill solches Retro-Stils wurde viel gelästert, und zu Recht. Der Ausverkauf und die ostentative Darstellung des Geschichtlichen ist aber nicht bloss billige Kaufmasche. Sie ist auch Symptom einer Zeit, die sich nicht mehr im Einklang mit der eigenen Gegenwart befindet.
In dem Sinne ist sie das Warenäquivalent falscher Nostalgie, die Rückkehr in eine „gute, alte Zeit“, wo Männer noch Männer waren, Schwarze eine sprachlose Unterrasse und Frauen fickbare Waschmaschinen. Ah, wie einfach doch die Vergangenheit damals war …
(more…)

[Montagsgedanken] Schweine, Würstchen: Männlichkeit

24. Juni 2019

Schwein, Würstchen oder doch vegan? Konsumierbare Männlichkeit

Der 14. Juni und der Frauenstreik haben vor kurzem stattgefunden. Allein in Zürich sind bis zu 140’000 auf den Strassen gewesen. Es gab und gibt viele Möglichkeiten, sich als Mann dabei einzubringen. Direkte Solidarität, organisatorische Mithilfe, Zurückstehen in den bedeutenden Momenten. Aber Männer müssen auch mal dringend die eigenen Zerrbilder von Männlichkeit hinterfragen.

Das soll hier mal versucht werden, ein bisschen glossenhaft, ohne Anspruch auf Tiefgründigkeit.

(more…)

Friedell: Über den Dilettanten

7. Mai 2019

„Nur der Dilettant, der mit Recht auch Liebhaber, Amateur genannt wird, hat eine wirklich menschliche Beziehung zu seinen Gegenständen, nur beim Dilettanten decken sich Mensch und Beruf; und darum strömt bei ihm der ganze Mensch in seine Tätigkeit und sättigt sie mit seinem ganzen Wesen, während umgekehrt allen Dingen, die berufsmäßig betrieben werden, etwas im üblen Sinne Dilettantisches anhaftet: irgendeine Einseitigkeit, Beschränktheit, Subjektivität, ein zu enger Gesichtswinkel.“

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht

18. Januar 2019

Wein‘ nicht, wenn die Barrikade fällt (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Es gibt einen, der zu Dir hält (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Könn‘ wir mal nicht an ’ner Demo sein (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Denkt daran, wir sind nicht allein (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Nimm Michels Memoiren von mir (Bamm Bamm, Bamm Bamm)
Bist Du traurig sagen’s Dir (Bamm Bamm, Bamm Bamm)

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

Kirche, Staat und Unterdrückung bricht
Aber uns’re Revolte nicht
Alles, alles, alles geht vorbei
Doch wir sind ihr treu

kmb

25. Dezember 2018

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Theo und Max

21. Dezember 2018

 

Entwurf für einen nie vollendeten Pinup-Kalender für Menschen, die Fans der Frankfurter Schule sind und denen man vorwirft, sie betreiben geistige Masturbation…

Oder: Wie auch ein Geisteswissenschaftler Theorie zur Praxis treiben kann.

Fragebogen, nach Moritz Rancid

17. Dezember 2018

Wem würden Sie eher trauen?

– Glauben Sie, man kann mit einer Waffe Leben retten? Wenn ja, wie?

– Kann man mit einer grösseren Waffe mehr Leben retten?

– Wenn es zum Krieg käme, warum würden Sie kämpfen wollen?

– Wenn ein Einbrecher bei Ihnen im Haus wäre, was würde Ihnen mehr Freude bereiten: Ihn zu erschiessen oder mit ihm zu reden?

– Wenn Sie selbst ein Einbrecher wären, hätten Sie grössere Angst davor, dass auf sie geschossen würde oder dass man sich mit Ihnen unterhielte?

– Glauben Sie, Einbrecher haben Angst?

– Wem würden Sie eher trauen: Einem Mann mit Waffe oder einem mit einem Buch?

– Wem trauen Sie eher: Einem Mann in Uniform oder einem nackten Mann?

– Vor welchem würden Sie sich mehr fürchten?

– Sie müssten wählen, welches sich ereignet: Ein Überfall bei Ihnen zuhause – oder ein Krieg in einem weit entfernten Land. Wofür entscheiden Sie sich?

– Was würden Sie mehr bedauern: Den Tod Ihres Kindes oder den Tod des Präsidenten?

– Wer sollte an der Front stehen: Ihr Kind oder der Präsident?

– Wenn Krieg wäre, wovor würden Sie sich mehr fürchten: Vor der Zerstörung Ihres Hauses oder vor der Schmach einer Niederlage?

– Was wäre Ihnen lieber: Ein Sieg des Vaterlandes, erkauft mit hunderttausenden von Toten (inklusive Angehörige Ihrer Familie) und der Zerstörung von Städten (inklusive Ihres Daheim) – oder eine Kapitulation des Vaterlandes, ohne einen Toten oder Zerstörung.