Archive for the ‘Veranstaltungen’ Category

4. Oktober 2019

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Kuba. Schreibmaschine. Liebeer IGRàpbael

12. September 2019

Wie so häufig: Man stelle eine Schreibmaschine in den Raum, verteile „Mochitos“ und schon ist es eröffnet: Das einzige Fitnessstudio, das den kleinen Finger trainiert.

fghu dddd.ffrffffff
jjjk ka slshalloo welt das is mein er ter Versuch ge ellsch ftlich
relevante schreibereien festzuhalten. Ende.
DdFGSchuriel braucht einen manelt auf der toilette nicht

Liebeer IGRàpbael
Mit Momne lese ich deine orte.
Dieser Abend wir die grosse Verändeung bringen. Ich rufe euch auf,
den Mochito ausztrin rn, auf die Strasse zu rennen und laut nach Hilfe
zzu schreien. elche Hilfe ihr erwarten dürft, musst ihr den Helfenden
überlassen.
Die Kubanische Revolution nimmt übehand. Es lebe die Revolutin.
Viva la revolucin‘ (Ausrufezeichen)
LA RECOLUCION (Mehrere usrufezeichen)

Ach, unermüdlich Rufende,
Die Hilfe, welche dich erreichte war wohl nicht von der erhofften
Charakrte stik. Dein blaues Auge… Lassen wir das und lassen das
Schre bmaschinenglöckchen zum Zeilenende erklingen. Ich komme vom
Thema ab (Schreibmaschinen, uuuu mega geil). Nein, Susi.
Sorry, muss gehen.

Es lebe,
revolucion

Ich bin etwas müde

 

Helden Kubas

11. September 2019

Als Nachtrag noch zu den Kubanischen Ostern: Unsere Gallerie der Helden Kubas. Zwischen Revolutionsromantik und Paradiessehnsucht.

Fidel und Che reisen nach Kuba ab (November 1956), in voller Ausrüstung

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Kubanische Ostern: Filmabend

30. Juni 2019

Kuba und das Kino, das Kino und Paradiesvorstellungen. Wir haben gezeigt, wie Kuba von aussen dargestellt wird, wie es sich selbst darstellt – und wie Paradiesdarstellungen im Kino stets auch politisch sind, nicht nur im Bezug auf Kuba.

 


Cuba
Von Richard Lester
USA 1979; 117 min.

Sean Connery spielt einen britischen Major im Ruhestand, der 1958 von der Regierung Batista beauftragt wird, gegen die Aufständischen um Castro zu kämpfen. Aber nicht einmal James Bond kann die Revolution aufhalten.

Cuba ist ein Spionagethriller des britischen US-amerikanischen Regisseurs Richard Lester. Der wurde einst bekannt für seine Beatles-Streifen (A Hard Day’s Night, Help!), drehte aber auch Abenteuer- und Actionfilme wie Robin and Marian (ebenfalls mit Sean Connery!), drei Msuketeers-Filme und Superman II sowie III.

Lester hat einen schnellen, witzigen Stil (man merkt den Einfluss der Beatles-Filme), und er hat eine einigermassen kritische Einstellung dem Batista-Regime gegenüber, dagegen romantisiert er Castro und seine Anhänger. Aber natürlich ist Cuba ein sehr hollywoodesker Film – so ist die kubanische Revolution kaum mehr als der Hintergrund für ein melodramatisches Liebesdreieck zwischen dem Major, seiner ehemaligen Flamme (Brooke Adams) und ihrem Neuen (Chris Sarandon). Wird die Frau mit dem britischen Major das Land verlassen oder bleibt sie beim leidenschaftlichen kubanischen Industriellensöhnchen? Und wen interessierts? Zum Glück hat der Film einen Haufen Explosionen.

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MENstruation: Der Film

10. Mai 2019

Kubanische Ostern: Nachlese

27. April 2019

Klick für die volle Grösse

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Mise-en-Tropisch

25. April 2019

Anlässlich unserer Kubanischen Ostern hat uns Maurice einige seiner Bilder zur Verfügung gestellt. In ihnen fanden wir das Thema des „Verlorenen Pardieses“, das uns parallel an Ostern beschäftigte, wieder. Die Bilder wurden wie gesagt während Ostern bei uns in der Garage aufgehängt. Im Moment hängen sie noch dort, wie lange das der Fall sein wird, können wir nicht sagen…

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Kubanische Ostern

8. April 2019

Ga-Gaga-Rin-Rage: Das grosse Christbaum-Schleppen in Basel

20. Februar 2019


 
 

IN BASEL WAR DIE HÖLLE LOS!
… … …
Na gut, es war ein Höllchen bloss.

 
 
Am Sonntag, 13. Januar fiel die Gruppe Konverter einmal mehr in Basel ein. Wir hatten das angekündigt unter dem Titel Ga-Gaga-Rin-Rage. Das Programm beinhaltete:
1. Einen künstlerischen Spaziergang
2. Eine Diskussionsrunde mit Gekritzel plus Märchen-Lesung
3. Einen Vortrags-Besuch
Dies nun ist der Rechenschaftsbericht.

Wann nahm das Unheil seinen Anfang? Vergangenen November. Al Brecht besuchte die Kunsthalle Kleinbasel, die mit einer Eröffnungsausstellung (Tjefa Wegener: Aktfotografie) die Tatsache feierte, dass sie endlich neue Räumlichkeiten gefunden hatte, und zwar in einer ehemaligen Bäckerei. „Die Wände trugen noch Spuren alter Schokolade“, so Albrecht.
Bei dieser Ausstellung lernte Al Brecht den Russen Ivan Isaev kennen, der als Curator in Residency in Basel wirkte (ein Projekt des Ausstellungsraums Klingental mit dem Atelier Mondial und Pro Helvetia).
Ivans Projekt blind_spot sollte eine offene, verstreute Plattform für alle bieten, die mitmachen wollen – ein Konzept, das sich mit unserem durchaus überschneidet. Eins führte zum anderen, und so lud uns Ivan nach Basel ein. Es sollte eins seiner letzten Projekte in der Stadt sein; zwei Tage später reiste er nach Russland zurück.

 
Spaziergang mit Ulla M. Brella

Zu viert stiegen wir am Hauptbahnhof Zürich in den Zug. Neben Al Brecht hatten sich Ulla, Rogerg und Mama Migros zur Exkursion eingefunden; Barry B. hatte sich wegen fortgeschrittener Erschöpfung entschuldigt.
Wir hatten befürchtet, den Spaziergang bei kalten Regenwetter durchführen zu müssen – doch wurden wir angenehm überrascht. Der Regen machte Pause während des Spaziergangs, und es war zwar nicht gerade warm, aber immerhin wärmer als in Zürich (wie es so oft der Fall ist). So kamen wir guter Dinge an unserem Ziel an, wo uns Ivan abholte und uns Tramtickets zahlte. (Kleiner Schreckmoment: Hatten wir uns grade indirekt von Pro Helvetia mitfinanzieren lassen?)
Treffpunkt war der Kannenfeldplatz. Allzu viele Spaziergänger warens nicht (der Wetterbericht hatte wohl abgeschreckt), aber Jasmin von der erwähnten Kunsthalle war darunter. Zunächst gings durch den Kannenfeldpark über den nassen, morastigen Rasen. Es war wie in dieser Szene in Die unendliche Geschichte, in der Atréju sein Pferd an die Sümpfe der Traurigkeit verliert. Unsere armen Schuhe.
Im Park kamen wir an einer Art Arena vorbei; die perfekte Gelegenheit für eine Spontanlesung eines Auszugs aus Al Brechts Spartacus. Da geht Marcus Flavius Tullus (Rogerg) mit seinem Sohn (Jasmin) zum Gladiatorenmeister Batiatus (Al Brecht), um sich einen Privatkampf mit Spartacus anzusehen. Unsere Jacken flatterten im Wind.

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GA-GAGA-RIN-RAGE

12. Januar 2019

Die Garage wird mobil und ist unterwegs…

Diesen Sonntag, 13. noch nichts vor?
Bist du einsam und sehnst dich nach anderen Menschen?
Scheint dir das Leben Gurke?
Kennst du die Dysfunktionalität des heimatlichen Konzepts und fragst dich, ob du aus strukturellen Gründen dort bist, wo du bist, oder ist es der Fahrplan, der dich im Matsch stehen lässt?
Dann komm mit uns nach Basel (wir hauen auf die Kunstkacke). Lesung, Spaziergang, Perfomance, Bla-Bla, Bier? Bier (nein, nicht schon wieder, ich habe Neujahrsvorsätze!).
Sonntag, 13. Januar – Konverter: GA-GAGA-RIN-RAGE (KUNST VS KACKE)
Konverter kommt wieder einmal nach Basel. Im garstigen Regenwetter spazieren wir gemeinsam mit Ulla M.Brella. Es geht um Entschleunigung, Schildkröten und Umherschweifen im urbanen Raum. Im Kaskadenkondensator erzählt Molotov surreale Märchen und ein rasierter Bernhadiner erzählt vom Programm der Dilettantistischen Internationale. Die Garage wird mobil und ist unterwegs.
14.30 Kannenfeldplatz, dann Kannenfeldpark: Spaziergang mit Ulla M.Brella
16.00 Kaskadenkondensator: Molotovs Märchen und der rasierte Bernhadiner (Burgweg 7)
18.00 Überleitung zum Abendprogramm.
Für die Leute aus Zürich: Wir treffen uns beim HB Gleis 15, 13.00 Uhr Zug nach Basel.