Basel: No Budget Filme / mit Pinguinen

21. Januar 2017 by

no-budget_filme-2016Wir sind wieder mal in der Kunsthalle in Kleinbasel. Wir zeigen unseren Film „Die Revolte der Pinguine 2“ zweimal. Es gibt Diskussionen, es wird langweilig, lustig, aber es wird. Etwas wird immer. Kommt am Sonntag zum Donnschtigsjass und lasst euch vom Pfarrer auf dem Beichtstuhl zum Schaffott befingern. Father Ted will be present, of course…

19. Januar 2017 by

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Silvester mit Kerzen

5. Januar 2017 by

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[Montagsgedanken] Werbung, die propagandafreie Ideologie

26. Dezember 2016 by

Es ist wieder Weihnachten und das heisst, wir wollen uns an diesem Tag auf das besinnen, was Weihnachten eigentlich bedeutet: Kommerz und Werbung. Also lasst uns gemeinsam inne halten und diesem wichtigen Tag gedenken, der gefühlt einen Sechstel des Jahres bestimmt und lasst uns darüber hinaus anhand einiger Beispiele in den Mechanismus der Werbung eindringen…

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Notizen aus der Schule

23. Dezember 2016 by

Waschen und Pflege

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Kellersprüche #86III3

23. Dezember 2016 by

S.K. aus I. füllt sein Dosenbier in eine Kaffetasse um. Darauf angesprochen, erklärt er: „Jeder lebt seine Kompromisse.“

Kellersprüche #872

12. Dezember 2016 by

„Österreich kannst du vergessen, die haben keine Ahnung vom Kiffen.“ — S.K. aus I.

Kellersprüche #XVIII

8. Dezember 2016 by

„Da bin ich vom Marxismus geprägt oder vom Albi, was dasselbe ist.“ — S.K. aus I.

Kellersprüche #17b

2. Dezember 2016 by

„Ich habe meinen Tabak nie als Ausdruck der Dilettantistischen Internationale Begriffen.“ — Albrecht F.

Geschichten aus den Alpen

27. November 2016 by

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Bahnhof

Ich arbeite in einem Seitental von Innsbruck in einem kleinen Dorf. Wenn ich am Abend spät zurück nach Innsbruck fahre, bin ich oft die einzige Person, welche aus dem Zug steigt am Hauptbahnhof. Der Zug hält auf Gleis 61. Dieses ist ein Teil-Gleis von Gleis 6, der Bahnsteig verbreitert sich danach, und man muss bis zur ersten Treppe gehen, sicher drei bis vierhundert Meter. Es fahren nur noch wenige Züge um diese Zeit, etwa 22 Uhr, und mein Blick schwenkt über die verlassenen Gleise und Bahnsteige des Bahnhofes. Am Gleis 1 beginnt einen Durchsage. „Attention Please, This is a Security Announcement.. .“ Und Gleis 2 steigt verzögert ein „Attention Please, This is a Security Announcement.. .“ Auf Gleis 1 heisst es nun „Don´t leave your Baggage unattended“, während Gleis 3 einspringt mit „Attention Please, this is…“ Und schon kommt Gleis 4, während Gleis 2 beim „Baggage“ ist und so weiter schwappt diese Welle über den leeren Bahnhof. Und ganz weit hinten, vielleicht Gleis 81, endet dann die Welle etwas im Rhythmus verzögert, während bei Gleis 1 beginnt „Achtung ein Sicherheitshinweis. Bitte….“ Gleis 2 „Achtung ein Sicherheitshinweis. Bitte….“ Gleis 3 „Achtung ein Sicherheitshinweis….“ Und so weiter bis schliesslich Gleis 81 als letztes und wieder ein wenig verzögert meint „….lassen sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt!“ Wenn ich so alleine über den Bahnsteig 6 gehe, ist mir diese grosse Aufmerksamkeit irgendwie unangenehm. Selbst wenn mir klar ist, dass ich kaum gemeint sein dürfte, da ich nur durchgehe, keine Gepäck dabei habe, also jemand anders gemeint sein muss, der hier vielleicht früher am Tag, später geht ja kaum, auf seine Zug gewartet hat und auf sein Gepäck hätte aufpassen sollen, oder es zumindest nicht alleine lassen. Ich ertappe mich dabei, unbewusst mit den Augen den leeren Bahnsteig nach Gepäckstücken abzusuchen. Als hätte jemand etwas verloren oder vergessen.

Endstation

In Österreich wird dieses Jahr zum zweiten Mal ein Bundespräsident gewählt. Bei der ersten Wahl hatte es einen knappen Sieger von der Partei der Grünen gegeben. Allerdings focht der Verlierer der Wahl diese an und bekam vom Verfassungsgerichtshof recht. Es war dies der Kandidat einer rechtsextremen Partei, welche sich selbst nicht als rechtsextrem bezeichnen würde, was für rechtsextreme Parteien nichts ungewöhnliches, ja sogar eher normal ist. Dafür bezeichnet sich der Kandidat der Grünen als parteilos, obwohl er mal Präsident der Grünen war, die in Österreich noch wirtschaftsliberaler sind als in Deutschland, insbesondere dieser Kandidat. Es ist also alles im Arsch und die meisten Leute stimmen nicht für jemanden, sondern primär gegen jemanden.

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