Delirium zum Vierten

März 19, 2015 by

Ein kleiner Veranstaltungstipp, nächsten Montag, ab 20 Uhr in der Bühne S. Die Bande vom Delirium hat wieder mal ein neues Magazin:

delirium_Flyer_A5

es ist halt wie immer

März 13, 2015 by

es ist halt wie immer

am morgen steht man auf
macht den üblichen kram

steht unten an der bushaltestelle
und
Den Rest des Beitrags lesen »

jeden morgen

Februar 23, 2015 by

jeden morgen geh ich den strassen lang vom hügel runter ins quartier
vorbei an den läden und den leuten im quartier
überquere strassen kreuz und quer

bin nur einer unter vielen die da gehn durchs quartier
bin nur einer von den vielen die da leben im quartier

Den Rest des Beitrags lesen »

Schnapssorten, die die Menschheit braucht

Januar 27, 2015 by

Heute im Angebot, ein Schnaps namens “Buddy Holly”

Werbeslogan: “Stürzen Sie ab, mit ‘Buddy Holly’!”

Patent beantragt. Wird destilliert aus alten LPs, oder Lakritze. Und durch einen Propellermotor gejagt.

Buchkritik: Mir selber seltsam fremd – von Willy Peter Reese

Dezember 10, 2014 by

Was hier in die Schlacht zieht, kann kaum als Kritik siegen. Die Kriterien sind in dieser Stellung hierfür nicht gegeben, und gerade darum: Soll es Erwähnung finden.

Reeses Bericht von seinen Einsätzen an der Ostfront während des 2. Weltkrieges ist noch nicht einmal Bericht. Zeugnis viel mehr, aber ohne Zeugenschaft. Beteiligter, der wenig teilt oder mitteilt, aber dennoch –
Willy Peter Reese hatte schriftstellerische Ambitionen. Während des Krieges an der Ostfront schreibt er, und er schrieb viel. Er selber stirbt 1944 im Krieg, sein Nachlass verbleibt ohne Aufmerksamkeit, bis sich eine Zusammenarbeit mit dem Stern-Reporter Schmitz ergibt. 2004 wird das Büchlein “Mir selber seltsam fremd” herausgegeben.

Wäre damit alles gesagt: Schreibender Wehrmachtssoldat?

Den Rest des Beitrags lesen »

Konverter: Gastkritik

Dezember 5, 2014 by

Folgendes haben wir erhalten… eine Kritik zu uns und zur guatemaltekischen Woche:

Konverter – eine Kritik

von Peter Panther

Eine Garage irgendwo Richtung Albisrieden raus, fast schon Stadtrand. Einfamilienhäuser. Dorthin lädt die Gruppe Konverter ein, zur “guatematekischen Woche”. Der Ort ist denkbar schlecht gewählt: Durch das offene Garagentor dringt der Verkehrslärm der vorbei fahrenden Busse, die katholische Kirche nebendran schellt regelmässig, und die neugierigen Blicke der Passanten machen den Besucher beschämt.
Aber den Ort mal auf der Seite lassend – denn das selbe macht auch die Ausstellung: Guatemala ist ein beliebiger Landfleck, auf den nicht wirklich eingegangen wird – die Gruppe Konverter ist ein Haufen von selbst ernannten Laien und Dilettanten, die ihre Heimat in dieser Garage haben. Hier unten machen sie nicht viel mehr als… ja, was machen die eigentlich? Sie sitzen herum, rauchen und trinken und sind sich selber genügsam. Das als Kunst zu bezeichnen, ist ein Hohn.

Den Rest des Beitrags lesen »

Es gibt kein Recht darauf, in der Öffentlichkeit nicht gestört zu werden

Dezember 2, 2014 by

Riech an deiner eigenen Achsel, nimm einen tiefen Zug und seufze stolz. Grunze in die Welt hinaus.

 

Kategorischer Pimperativ

November 25, 2014 by

Immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit… hütt Abig gib ich mir d Kant!

 

Oder auch: Dekantiert sie alle! (Ästhetische Bildung, pff… mein Arsch!)

Gastbeitrag Hannes Sättele: Poetik des Liegens

Oktober 20, 2014 by

Eine Poetik des Liegens

 

Ich denke nach, was uns gelegen kommt.

Was sich legt, ist Schichtung, und somit Über-legung.

Was sich dagegen nicht legt, das gerät in Ver-legenheit.

Was sich aber legt und über-legt, das fragt sich, wo ein Problem liegt.

 

Jeder Über-legung geht also das Liegen bereits voraus.

Das Liegen ist die Ausgangs-lage—

Wo sich früher etwas legen liess, wird später etwas lesbar.

Was ich hinter mir liegen liess, das möge noch vor Dir liegen.

 

Was sich legen lässt, ist nicht, was ge-setzt wird oder zum Trotz be-steht.

Was sich nicht legen lässt, bleibt eben sitzen oder stehen.

Das Liegende verharrt nicht dabei.

 

Was sich gelegt hat, versperrt keine Wege.

Was sich gelegt hat, will sich verschieben.

Das Liegen: Übergang, Ver-lagerung—

Zwischen Dir und mir… umgekehrt…

 

Das Lager ist der Ort unseres Liegens.

Das Lager ist unserer beiden An-Lage.

Für Worte und Dinge und ihre Ver-lagerungen.

Diese errichten sich als die eigenen Ruinen. Lassen Vieles herum-liegen.

 

Liegen, aber auch Lieben. Ohne Vor-lieben.

Ohne etwas zu ver-stehen. Ohne etwas zu be-sitzen.

Und die Poetik nicht als das, was hier aus-gelegt wurde.

Vielmehr als das, was liegen gelassen wird und uns lieben lässt.

StuThe: Der Balkon

Oktober 16, 2014 by

flyer_stuthe_balkon

Das Studenten Theater Zürich führt Jean Genets* “Der Balkon” auf. Die Handlung dreht sich um ein Bordell, das in den Sturm einer Revolution gerät.
Der Eintritt ist frei.

* Genet dürfte den Leuten hierzulande vor allem dank seines Romans “Querelle” ein Begriff sein, den Rainer Werner Fassbinder mal verfilmte.

Das StuThe gibt’s übrigens auch auf Facebook.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.