Kochblog Spezial: Gesichter der Schweiz

29. September 2016 by

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Der Kochblog, 26. September 2016

26. September 2016 by

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Küchenbiotop

24. September 2016 by

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Garagen-Impression

15. September 2016 by

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Konverter in der Vorhölle [Literaturtelefon]

1. September 2016 by

Tjä.

Es gibt ne Veranstaltung im Strauhof in Zürich, das sogenannte „Literaturtelefon„. Vom 9. bis 12. September. Da machen wir mit. Neben anderen Gestalten. Das mit dem Telefon ist ein teurer Spass, besser ist es, wenn ihr direkt vorbei kommt. Da kriegt ihr die volle Ladung. Wir werden dort sein, jeden Tag, von 10 bis 22 Uhr. Könnte spassich werden. Nüsch wah?!

Zwei Tage bevor das Flaggschiff "Aesthetica" der kapitalistischen Flotte unterging...

Zwei Tage bevor das Flaggschiff „Aesthetica“ der kapitalistischen Flotte unterging…

Ruft. Uns. An.

„Grüezi, da isch Konverter, Meizensberger am Apparat, wie chan ich Ihne helfe?“

„Kommen Sie schnell, hier ist Krise! Die Arbeiter streiken, sie strömen auf die Strasse!“

„Keine Panik, als erstes lese ich Ihnen ein Gedicht von mir vor mit dem Titel ‚Der Bandwurm‘. Darin verarbeite ich meine frühen Beziehungsprobleme und reflektiere über meine Kindheit, die ohne Sorgen war.“

„Das wird nichts nützen!“

„Ach, Sie möchten lieber was von Möhrike?“

 

Flaschen

29. August 2016 by

Seit Bukowski findet es jeder irgenwie Künstler cool seine Jobliste aufzuzählen, um damit zu prahlen, dass er ja auch nur mal ein Mensch war. Möglichst mit etwas bizarren Jobs wie Friedhofsgärtner. Man möchte seiner Darstellung dadurch den Anstrich von Lebenserfahrung und Authentizität geben. Am schlimmsten fand ich diesen einen Filmemacher der überall erwähnte, er hätte mal an der Kasse eines Pornokinos gearbeitet, dabei aber seit Jahren sein Geld in einer Bar für Spiesserstylos mit Sportinteressen verdiente. Wenn man aber aus Not arbeiten muss, weil man sonst kein Geld hat, weil einem die Regionale Arbeitsvermittlung eh für einen Schmarotzer und notorischen Lügner hält, dann schaut da meist nichts Spannendes bei raus. Oder nichts was sich als besonders originell im Lebenslauf lesen würde.

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„Es geht um die Überwindung der Kunst“ – Interview Vorwärts 7/16

28. August 2016 by

Für die Juliausgabe des „Vorwärts“ haben wir ein kurzes Interview gegeben, welches wir hier auch nochmals hochstellen. Darin werden einige Punkte im Zusammenhang mit dem Dilettantismus ausgeführt. Wir wissen ja, dass einige, vielleicht viele, vermutlich aber sogar die meisten, die hier über den blog stolpern, nicht zu den Abonennten des „Vorwärts“ gehören – und deswegen stellen wir diesen zärtlichen Brunz, den wir rauslassen (aka „Stuss“), hier hin.

 

Original bei „Schattenblick“: hier.
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Der Kochblog, 9. August 2016

9. August 2016 by

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Der Kochblog, 8. August 2016

8. August 2016 by

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Kulturmutanten: Kapitel 4 – Der Todestanz der Tangaboys

25. Juli 2016 by

Zeit für ein weiteres Kapitel der „Kulturmutanten“… Wer sich nochmals einlesen möchte, hier findet man alle Kapitel.kulturmutanten06
Tangaboys, die: Paramilitärische, linksextremistische Organisation seit dem 23. Jahrhundert, die in der Schweiz aktiv ist. Die Tangaboys organisierten sich ursprünglich als Gang und erschossen in der berüchtigten „Rosa-Glitzer-Nacht“ konkurrierende Gangs. Im Gegensatz zu kriminellen Banden orientierten sich die Tangaboys aber nicht an gewerblicher Prostitution und Drogenhandel, sondern innerhalb der Arbeiterbewegung. Die Tangaboys sind heute gewerkschaftlich organisiert und arbeiten allesamt entweder in Bibliotheken oder als Assistenten von älteren Buchhändlern und einsamen Antiquaren, welchen der Anblick eines hübschen, halbnackten, jungen Mannes zwischen den Büchergestellen ein Seufzen entlockt. Die Tangaboys gelten als bewaffneter Arm einer militanten Arbeiterbewegung. Welche Arbeiterbewegung das genau sein soll, weiss Niemand, am wenigsten die Arbeiter selber.
Äusserlich sofort zu identifizieren, tragen die Tangaboys knappe Tangas und ansonsten so gut wie nichts. Sie tragen ihre durchtrainierten, braungebräunten und eingeölten Körper stolz, pomadisieren sich das Haar und legen äussersten Wert auf eine optisch reizvolle Erscheinung; zudem sind sie immer bewaffnet.

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