ausstellung

Juli 30, 2014 by

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Treffen und mehr

Oktober 4, 2011 by

Wir treffen uns ca. einmal wöchentlich (meist dienstags) an der Fellenbergstrasse 239 (Zürich, Station Sackzelg, Bus 67/33). Kunst, Politik und Kaffee: Interessiert? Fragen? Dann melde dich einfach bei uns: gruppekonverter [digital-genetischer-affenschwanz-bzw-dieses-anthropomorphisierte-dingens-auf-der-tastatur] gmx.ch

Weitere Termine siehe unten oder hier.

Bushaltestelle, Teil 1

August 20, 2014 by

gerimuellernackt

Sag es wie du willst!

August 10, 2014 by

sageswieduwillst

Delirium

Vater Mutter Geisterbahn

August 7, 2014 by

geisterbahn

Bühne S

Tickets

ATOPIE Basel: [Experiment] Offene Bühne und Vorträge

Juni 24, 2014 by

Der Konverter geht nach Basel (weil’s so schön ist). Und zwar zur ATOPIE, einem zweiwöchigen Experiment, irgendwo zwischen Ausstellung, Punkkonzert, Vokü, Kunstbeflissenheit, sommerlichen Wahnsinn und anarcho-kommunistischem Ernst. Zwischen Diskussionen, Workshops, Diskussionen, offenen Bühnen usw…

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Treppentexte 7

Juni 10, 2014 by

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Die Sensat-ION mit Text und Ton – bevor die Sause Pause macht, laden wir wieder ein: 20. Juni, 20 Uhr, Badenerstrasse 565. – Und wer einen, seinen oder ihren Text vortragen will, ist herzlich eingeladen, die paar „Treppenstufen“ hinaufzusteigen und den versammelten Massen den Marsch zu geigen. – Wermut, wer Mut braucht. Schall und Rauch im Ion. Trauben für den Glauben an die Sprache und Hopfen, dem Zweifel das Maul zu stopfen.

Urban Bieri und Fabien Schwitter werden eine Koproduktion präsentieren – Text und elektronischer Kontrabass. Es wird also auf alle Fälle unterhaltsam – entweder, weil die Sache klappt oder weil sie jämmerlich in die Hose geht. Danach sowieso noch Musik und Tanz!

Ein bisschen grillen

Juni 5, 2014 by

“Die Saukatze scheisst immer in den Garten. Wenn wir grillen wollen, stinkt es nach Katzendreck, und wenn wir barfuss über den Rasen gehen wollen … aber genug davon!”
Mutter regt sich auf.
Mutter regt sich immer auf.
Mutter regt sich auf, wenn sie die Zeitung liest, wenn sie die Nachrichten schaut, wenn sie mit der Nachbarin darüber redet, mit welcher Frau man den Bärenwirt jetzt schon wieder gesehen hat im Dorf, während seine arme Frau mit Krebst im Spital liegt.
Mutter regt sich vor allem über die Nachbarin auf, wenn die Nachbarin ausser Hörweite ist, weil die Nachbarin nicht auf ihre Katze aufpasst. Die Katze heisst Lumpi, aber Mutter nennt sie nur Saukatze.

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Über den Krätz

Juni 3, 2014 by

Ein Krätz, der hat vier Krallen,
Vier Krallen hat ein Krätz.
Und hätt’ er nicht vier Krallen,
So wäre er kein Krätz.

Eine Kurzgeschichte für kurzzeitige Menschen

Mai 30, 2014 by

Es war einmal ein Mann, der eine Mikrowelle mit Grillfunktion besass. Den Rest kann man sich denken.

Aprilabende: Rauchende Hunnen

Mai 25, 2014 by

Aprilabende, deren Ausmass erst am nächsten Tag klar wird:

Glasscherben, die in der Mittagssonne glitzern, Teller, auf denen Kippen ausgedrückt wurden. Der Tisch: Glänzend vom getrockneten Alkohol, Wein und Likör, in denen Asche klebt: Der Geschmack von lebertranigem isländischen Schnaps, Kartoffelsalat, der übrig geblieben ist und in der Sonne seine Feuchtigkeit verliert.

Das Alles: Ein Gefühl von Trockenheit, die Zunge klebt am Gaumen, eine innere Verdorrtheit im Licht der Mittagssonne, im Schimmern der Glasscherben das Aufdämmern von Erinnerungen: Scherbenförmige Schatten und Bilder, von Nacktheit und Glut und Feuer, im Schädel noch das Knirschen der Glasscherben, auf denen herum gelaufen wurde.

Der eigene nackte Leib fühlt sich alt an, älter: Ein Jahr älter. Die Hände ertasten ihn: Die Seite, den Hintern, die Schultern. Alles ist noch da, alles lässt sich erspüren. Die Berührungen sind wie von fremder Hand, die leeren und vergessenen vollen Flaschen lassen an eine fremde Horde erinnern, die sich hier einen Abend eingenistet hat. Hunnische Reiter, denen das Hühnerfett im Bart beim Lachen hängt. Unter der Haut das Gefühl eigener Muskeln: Hat man sich nicht selber auch darein begeben, war dies nicht die Stelle, wo ich stolperte, da das Glas, das ich stehen liess? Lachte ich nicht auch und vergrub mein Gesicht zwischen ihren Brüsten um an der Prallheit meinen Hunger zu stillen?

Die Zunge befühlt die trockenen Lippen: So wenig bleibt vom Mensch, der Geschmack und das Gefühl sind nur in der Erinnerung als Glasscherbe schimmernd vorhanden, die eigene Dämonie ist vor dem Wind schutzlose Nacktheit. Was bleibt von den Abenden der Menschen: So wenig bleibt kleben und glänzt in den nächsten Tag hinein, und selbst der morgendliche Ständer ist nicht mehr von der selben Kraft wie einst. Das Spiel erfordert grösseren Kitzel, und um die rastlosen Geister des eigenen Verstandes zu füttern sind grössere Mengen an Alkohol nötig. Es geht ins Geld, es geht auf den Bauch. So kühl fühlen sich die Seiten an, als wären die eigenen Organe am Erkalten.

So wenig bleibt: Ihre Brüste sind in der Erinnerung am Austrocknen, alle satte Prallheit dürrt aus, hängt schlaff. Die Sonne könnte uns vertrocknen, blieben wir stehen, und wir wären wie Likörlachen, eine kurze Zeit lang ein Glitzern, ehe Staub und Asche sich darüber legen, kleben bleiben, an den Leibern.

Es sind die Abende, nach denen ich gerne da sitze und rauche, und mir ist als glimme etwas in mir, das heraus raucht: Ein Brand, der von mir Besitz ergriff.


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