Der Dilettantismus des Geistes

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Die dilettantische Praxis und die Gewissheit ihrer selbst

In den bisherigen Weisen der Kreativität ist dem Bewußtsein der Dilettantismus etwas anderes als es selbst. Die Auffassung dieses Dilettantismus verschwindet aber in der Erfahrung von ihm; wie das Bier unmittelbar verschwand, der Lohn zwei Wochen nach Zahltag, der Inhalt aus anarchistischen Zeitungen, die Revolution aus dem Verstand, so erweist er sich vielmehr, nicht in Wahrheit eine Rolle zu sein, sondern akzentuiert sich als Negation dessen was er für ein Anderes ist; der Begriff von ihm hebt sich an dem wirklichen Leben auf: Das unmittelbare Festhalten an der Spezialisierung, und dass was sie hervorbringt, geht in der Praxis des Dilettantismus verloren. Nunmehr aber ist etwas entstanden, was in diesen früheren Verhältnissen nicht zustande kam, nämlich eine Kreativität, welche dem Dilettantismus gleich ist; denn die Kreativität ist sich selbst ihr Gegenstand, und die Praxis ist selbst dilettantisch. Es ist darin zwar auch ein Anderssein; der Dilettantismus unterscheidet nämlich, aber ein solches, das für es zugleich ein nicht Unterschiedenes ist. Nennen wir Kunst die sich selbst erhaltende zirkuläre Bewegung der kreativen Entfremdung, den Dilettantismus aber die Praxis als ruhige Einheit oder als kollektive Negation, so sehen wir, daß nicht nur für uns, sondern für die Kreativität selbst der Gegenstand der Praxis entspricht. – Oder auf die andere Weise, die Praxis das genannt, was der Dilettantismus an sich ist, die Kunst aber das, was er als Identität oder Gegenstand für ein Anderes ist, so erhellt, daß das Ansichsein und das Für-ein-Anderes-Sein nicht dasselbe ist; denn das Ansich ist der Dilletantismus; es ist nicht dasjenige, was für ein Anderes ist. Dilettantismus ist die Form der Beziehung zur Kreativität und es ist selbst die Praxis; es ist es selbst gegen ein Anderes, und greift zugleich über dies Andere über, das für es selbst nicht sich ist.


Mit stolzem Selbstbewußtsein sind wir also nun in das einheimische Reich des Dilettantismus eingetreten. Es ist zu sehen, wie die Gestalt des Dilettantismus zunächst auftritt. Betrachten wir diese neue Gestalt der Praxis, im Verhältnisse zu dem Vorhergehenden, der Kunst für einen Anderen an, so sind beide zwar unterschiedlich; aber beide Momente haben sich zugleich durchkreuzt, und die Praxis besteht darin zu erkennen, daß die Entfremdung auch im Dilettantismus vorhanden ist, wie sie an sich überall vorhanden ist. Das Sein der individuellen Kreativität, die Einzelheit und die ihr entgegengesetzte Allgemeinheit der dilettantischen Praxis sowie das leere Innere der Kunst sind nicht mehr als strukturelle Wesen, sie sind Momente der Abstraktion und der Unterschiede, welche für den Dilettantismus selbst zugleich nichtig oder keine Unterschiede und rein verschwindende Wesen sind. Es scheint also der Dilettantismus selbst verlorengegangen zu sein. Aber in der Tat ist der Dilettantismus die Reflexion aus dem Sein der sinnlichen und wahrgenommenen Welt und wesentlich die Rückkehr aus dem angeblichen Anderssein der Kunst. Er ist als Praxis Bewegung; aber indem er nur sich selbst als sich selbst von sich unterscheidet, so ist ihm der Unterschied unmittelbar als ein Anderssein aufgehoben. Er ist hiermit für sich das Anderssein als ein Sein oder als unterschiedenes Moment, aber er ist für sich auch die Einheit seiner selbst. Dieser Gegensatz seiner Erscheinung und seiner Praxis, hat aber nur die Praxis, nämlich die Einheit derDillettantin mit sich selbst, zu seinem Wesen; diese muß ihm wesentlich werden, d.h. es ist Begierde und Leben überhaupt. Der Dillettantismus hat als Kreativität nunmehr einen gedoppelten Gegenstand, den einen, den unmittelbaren, den Gegenstand der Entfremdung, der aber für ihn mit dem Charakter des Negativen bezeichnet ist, und den zweiten, nämlich sich selbst, welcher das wahre Wesen und zunächst nur erst im Gegensatze des ersten vorhanden ist. Der Dilettantismus stellt sich hierin als die Bewegung dar, worin dieser Gegensatz aufgehoben und ihm die Gleichheit seiner selbst mit sich wird.
Der Dilettantismus, welcher die Negation des Gegebenen ist, ist aber seinerseits für uns oder an sich ebenso in sich zurückgegangen. Er ist durch diese Reflexion-in-sich Leben geworden. Was diese Negation als seiend von der Kunst unterscheidet, ist nicht bloß die Weise der entspezialisierten Praxis und der Wahrnehmung, sondern es ist in sich reflektiertes Sein, und der Gegenstand der unmittelbaren dilettantischen Praxis ist durch die Negation ein Lebendiges. Denn das Ansich oder das allgemeine Resultat der dilettantischen Praxis ist nicht von den unmittelbaren Verhältnisse, in denen es sich bewegt, abzukoppeln. Die Bewegung bis zum Innern der Dinge ist das was es von der Kunst unterscheidet. Dieser Unterschied aber ist ebensosehr, wie wir gesehen, ein Abstoßen von sich selbst, d.h. der Dilettantismus entzweit sich in den Gegensätzen der materiellen Welt. Dadurch bildet es eine Einheit mit der Revolution, für welche es kein richtiges im falschen gibt. So selbständig ist also der Dilettantismus letztlich nicht, er muss die materiellen Verhältnisse umwälzen wenn er wirklich an sich sein will.
Die Bestimmung des Lebens, wie sie sich aus der Kunst oder der allgemeinen Apathie ergibt, mit welchem wir in diese Sphäre eintreten, ist ungenügend, um daraus eine revolutionäre Praxis zu entwickeln; ihr Kreis schließt sich ohne jemals die eigene Rolle zu hinterfragen. Der Dilettantismus ist die Unendlichkeit als das Aufgehobensein aller Unterschiede, die reine achsendrehende Bewegung, die Ruhe ihrer selbst als absolut unruhiger Unendlichkeit; die Selbständigkeit selbst, in welcher die Unterschiede der Bewegung aufgelöst sind; das einfache Wesen der Revolution, das in dieser Sichselbstgleichheit die gediegene Gestalt des Unmöglichen hat. Die Unterschiede sind aber ebenso sehr Gemeinsamkeiten; nur gemeinsam lassen sich die gemeinsamen Unterschiede, die Trennung, aufheben. Der Dilettantismus hat nicht die Bedeutung der Abstraktion des Seins; sondern sein Sein ist eben jene einfache Praxis die zur Bewegung gegen sich selbst wird.
Die selbständigen DilettantInnen sind für sich; dieses Fürsichsein ist aber vielmehr ebenso unmittelbar ihre Reflexion in die Einheit, als diese Einheit die ist, welche die Trennung der Dilettantinnen vorantreibt. Die Einheit ist entzweit, weil sie eine absolut geknechtete und entfremdete Einheit ist; und weil sie das Bestehende ist, so ist sie Problem und unmittelbarer Ausgangspunkt zugleich. Das Aufheben der Entzweiung geschieht insofern durch ein gemeinsam zu erfindendes Anderes. Aber es geschieht ebensosehr an ihm selbst; denn der Dilettantismus ist die Substanz der selbständigen Gestalten; die nur ein Fürsichsein erlangen wenn sie das Gegebene aufheben.Führen die wir die bereits erwähnte Unterscheidung zwischen Kreativität und Kunst weiter, so sehen wir, daß wir zum ersten das Bestehen der selbständigen Gestalten oder das Vorgehen gegen dessen haben, was die Entfremdung an sich ist, nämlich nicht an sich zu sein und kein wirkliches Bestehen zu haben. Die Kunst aber ist die Unterwerfung eines verkehrten Bestehens unter die Unendlichkeit der Warengesellschaft. Im Falle der dilettantischen Kreativität ist die bestehende Gestalt; als fürsichseiend oder in ihrer Bestimmtheit unendliche Substanz und tritt gegen die allgemeine Entfremdung auf, greift diese an und behauptet sich als nicht in diesem Allgemeinen aufgelöst, sondern vielmehr als durch die Absonderung von dieser ihrer unorganischen Natur und durch die Kritik derselben sich erhaltend. Das Leben in der allgemeinen warenförmigen Entfremdung, wird eben dadurch zur Bewegung gegen das Leben in diesem falschen Allgemeinen oder zum Leben als Prozeß. Die Kunst ist hingegen die Verkehrtheit an sich selbst, was sie negiert, ist das neu zu erfindende Leben; sie erhaltet das warenförmige Allgemeine und verliert sich im Schein ihrer Einheit mit sich selbst; die Einheit mit sich selbst, welche sie sich gibt, Ist gerade die Spezialisierung der Leidenschaften oder die allgemeine Betäubung der proletarischen Kreativität. Umgekehrt ist der Dilettantismus das Aufheben des individuellen, spezialisierten, hierarchisierten Bestehens aber er ist nicht von der Möglichkeit befreit ebenso das Erzeugen desselben zu sein. Doch der Dilettantismus schaut dem Wesen seines Widerspruchs in die Augen und trennt seine Praxis nicht vom allgemeinen, so strebt er, indem er den Widerspruch in sich setzt, nach der praktischen Auflösung der Entzweiung, d.h. die Auflösung dessen was ihn fesselt.
Die einfache Substanz des Lebens der Warengesellschaften also ist die Entzweiung ihrer selbst in Ideologien und passiven Gestalten; und die Auflösung der Entzweiung ist im ersten Moment ebensosehr Entzweiung, im zweiten hingegen, die Revolution.
Es fallen damit die beiden Seiten der ganzen Bewegung, welche unterschieden wurden, nämlich die in dem allgemeinen Medium der Selbständigkeit ruhig auseinandergelegte dilettantische Praxis und die Revolution des Lebens ineinander; dem ersten Moment liegt die Möglichkeit inne ebensosehr Entfremdung zu sein, als er das Aufheben der Entfremdung ist. Der zweite ist hingegen dass was den Dilettantismus als Scharnier zwischen sein und werden überflüssig macht. Dieser ganze Kreislauf macht das Leben aus, die Praxis des Dilettantismus ist das sich entwickelnde und seine Entwicklung auflösende, und in dieser Bewegung ist er die sich etablierende Negation des Wirklichen.
Diese reflektierte Bewegung des Dilettantismus ist eine andere als die der Kunst. Gegen Jene unmittelbare oder als ein Sein ausgesprochene ist diese zweite die spezialisierte, welche alle Momente der Trennung stolz in sich trägt. Sie ist das verkehrte Einfache, welches in der Bewegung des Lebens selbst nicht für sich als dies Einfache existiert; sondern auf ein Objekt oder eine Rolle verweist, sie versteht sich als ein Anderes, als es ist, nämlich die materialisierte Verkehrung.
Die dilettantische Bewegung aber, für welche die Kreativität als solche selbst die Praxis des Dilettantismus ist, ist sich zunächst selber fremd. Doch in Berührung mit der Gesellschaft als Struktur, wird sie sich selbst zum Gegenstande; in ihrer Erfahrung, die nun zu betrachten ist, wird sich anhand der abstrakten Strukturbereichern und die Entfaltung vorantreiben, welche wir Revolution genannt haben.
Im Alltag macht die DilettantIn die Erfahrung der konkreten Gewalt der sozioökonomischen Strukturen. Sie merkt dass ihre Begierden und Kreativität durch letztere begrenzt werden, denn die Strukturen sind die Negation des an sich seins, sie sind das falsche Andere das denkt es wäre sich selbst; doch die Aufhebung des falschen Anderen, muß selbst ein Anderes sein. Dennoch vermag der Dilettantismus durch seine negative Beziehung zum Gegebenen, noch nicht das Bestehende aufzuheben; es erzeugt aber einen Ausgangspunkt, eine Leidenschaft, eine Tatkraft, die praktisch im Sinne des Proletariats wird. Der Dilettantismus ist in der Tat Teil des Kampfes des Proletariats. Anders als die Kunst, ist der Dilettantismus das Wesen der Begierde die sich im Gegebenen begrenzt sieht; und durch diese Erfahrung wird der Dilettantismus noch enger an das Proletariat gebunden. Zugleich aber ist der Dilettantismus ebenso absolut für sich und ist dies nur durch die Aufhebung der Spezialisierung. Um der Selbständigkeit des kreativen Dilettanten willen kann der Dilettantismus daher zur Befriedigung nur gelangen, indem dieser selbst die Negation an ihm vollzieht; und er muß diese Negation seiner selbst an sich vollziehen, denn er ist letztlich auch an sich das Negative. Indem er die Negation an sich selbst ist und darin zugleich selbständig ist, ist er proletarisches Bewußtsein.
In den folgenden drei Momenten ist erst die Praxis des Dilettantismus vollendet: a) Die Erfahrung eines reinen, ununterschiedenes, gesellschaftliches Ich ist sein erster unmittelbarer Gegenstand, b) Der unmittelbare Gegenstand wird zur formbaren Bewegung, zum Prozess der kollektiven Aufhebung der Trennung. c) Die Revolution wird zum wichtigsten Gegenstand für das handelnde Bewußtsein, sie löst das theoretische Anderssein durch ein praktisches Anderssein auf. Der Dilettantismus hebt wohl im Prozesse der Revolution selbst auch seine Existenz auf, er hört auf zu sein, was er ist, denn wo alle Dilettanten sind, ist niemand mehr ein Dilettant. Die Form des Dilettantismus ist aber ebenso selbständig in dieser Negation seiner selbst; er ist lebendiges Selbstbewußtsein, er ist praktischer Widerstand.
Erst durch das gelebte Bedürfnis nach der vollkommenen Aufhebung des Bestehenden, ist der Dilettantismus in der Tat dilettantisch; denn erst hierdurch wird er zur Totalität seiner selbst. – Und wir sehen, hiermit taucht wieder der Begriff der Revolution auf. Der Dilettantismus hat erst in der Begegnung mit der Geschichte und dem Proletariat seinen Ausgangspunkt gefunden, dadurch ist er kompromisslos und radikal, die Kunst hingegen ist der farbige Schein des sinnlichen Diesseits und formt aus ihrer Rolle ein übersinnliches Jenseits das ahistorisch versucht in der Gegenwart einzuschreiten.

Abschließende Erläuterungen zum „an sich sein“ des Dilettantismus

Der Dilettantismus ist an und für sich, nicht indem und dadurch, daß er für ein Anderes, sondern indem er für ein Anderes an und für sich ist; d.h. er ist nur als ein Anerkanntes. Der Begriff dieser seiner Einheit in seiner Verdopplung, der sich in der Kreativität des Dilettantismus realisierenden Bewegungen, ist eine vielseitige und vieldeutige Verschränkung, so daß die Momente derselben teils genau auseinandergehalten, teils in dieser Unterscheidung zugleich auch als nicht unterschieden oder immer in ihrer entgegengesetzten Bedeutung genommen und erkannt werden müssen. Die Doppelsinnigkeit des Unterschiedenen liegt in dem Wesen des Dilettantismus, unendlich oder unmittelbar das Gegenteil der Bestimmtheit, in der es gesetzt ist, zu sein. Die Auseinanderlegung des Begriffs dieser geistigen Einheit in ihrer Verdopplung stellt uns die Bewegung des Anerkennens der Möglichkeiten dar. Der Dilettantismus strebt danach, durch die Revolution, außer sich zu gelangen. Dies hat die gedoppelte Bedeutung: erstlich, er will sich selbst verlieren, denn er will sich als ein anderes Wesen neu erfinden; zweitens, er hat damit das Andere aufgehoben, denn er sieht nicht das Andere als Abstraktion, sondern, anhand der Praxis, sich selbst im Anderen.
Er muß sich selbst aufheben, um dadurch seiner selbst als Wahres Wesens gewiß zu werden; zweitens geht er hiermit darauf, die Totalität des Entfremdeten Lebens aufzuheben.
Dies doppelsinnige Aufheben seines doppelsinnigen Andersseins ist ebenso eine doppelsinnige Rückkehr in sich selbst, denn die Dilettantin erhält durch das Aufheben sich selbst zurück, denn sie wird sich wieder gleich durch das Aufheben ihres momentanen Seins.
Diese Bewegung des Dilettantismus in der Beziehung zur Gesellschaft ist aber als das Tun des Einen vorgestellt worden; aber dieses Tun des Einen hat selbst die gedoppelte Bedeutung, ebensowohl sein Tun als das Tun mit Anderen zu sein. Der erste Moment des Einzelnen hat die Totalität nicht vor sich, im zweiten hingegen, wird die Trennung überwunden. Die Bewegung des Dilettantismus ist also schlechthin eine Kollektive. Jeder Dilettant sieht Andere dasselbe tun, was er tut; jeder tut selbst, was er an Andere fordert, und tut darum, was er tut, auch nur insofern, als das Andere dasselbe tun; das einseitige Tun wäre unnütz; weil, was geschehen soll, nur durch beide zustande kommen kann.
Das Tun des Dilettantismus ist also nicht nur insofern doppelsinnig, als es ein Tun ebensowohl gegen sein geknechtetes ich als gegen die Entfremdung, sondern auch insofern, als es ungetrennt ebensowohl das Tun des Einen als des Anderen ist.

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5 Antworten to “Der Dilettantismus des Geistes”

  1. antiandi Says:

    Danke, wow! Der Dilettantismus ist das Tun, das nicht an Können gebunden ist sondern dem Willen entspringt. Sein Ergebnis ist nicht sein Selbst aber zugleich seine eigene Kritik. Der Kern des Dilettantismus ist der Tunnel unter den Trennwänden. Unser Sein ist so unklar wie ein neuer Weg und darum ist der Dilettantismus im Herzen ein Leuchfeuer. Die älteste Praxis der Welt, die ewige Frage nach dem wiewaswarum und gehtdasauchanders. Dilettantismus will sich ständig selbst erneuern und tritt so dem Trennenden ohne dieses zu Verneinen zum Austausch freudig entgegen.

  2. antiandi Says:

    Der Dilettantismus ist auch eine Überführung der Ignoranz in die Warenform. Hier nicht, aber sobald wir draus zitieren. Der Dilettantismus hat eine ewige Gültigkeit, seine Produkte sind nur beschränkt haltbar aber das was sie bewegen, darum geht es.

    • Albrecht Says:

      Na, das mit der Überführung in die Warenform würde ich so nicht sagen. Es gibt ja genug Ignoranz, die wie warme Semmeln verkauft werden, die Leute stehen ja sogar noch an dafür.
      Ich sage immer lieber: Der Dilettantismus ist die Überführung der Ignoranz aus der Warenform. Oder die Entführung (Ignorantia, du hübsche Maid! *träller*). Aber was für eine Ignoranz? Nicht jene des „ich weiss es nicht – ich will’s auch nicht wissen“, sondern jene des „es ist nicht mein Problem, wenn Kapitalist oder Faschist flennen“… 😉

  3. antiandi Says:

    Es sollte „Die Dilettantismus“ heissen. Das Weibliche ist das Ur-Erschaffende in der dualen Welt.

    • Albrecht Says:

      Dialektik, Dialektik…! Es erschaffen Mann und Frau das Neue, in welchem beide aufgehoben sind. (immer dieser Schweinkram bei Hegel, pfui!)

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