Archiv für die Kategorie ‘Theorie’

Über das Elend im Kunststudentenmilieu

Dezember 11, 2009

„Die Schmach noch schmachvoller machen, indem man sie publiziert.“

Die hier formulierte Analyse der Kunststudenten geistert in der Gesellschaft als ein Bündel diffuser Vorurteile herum. Sie einmal in aller Deutlichkeit auszusprechen, bedeutet nur das auf den Punkt zu bringen, was offensichtlich jedem bis auf dem Künstler selber schon lange klar ist.

Der Kunststudent sowie der Künstler muss sich klar machen, dass er dem durchschnittlichen Arbeiter, der gezwungen ist, seine Arbeitskraft zu verhökern, in keinerlei Weise voraus ist, dass er aber durch seine gesellschaftliche Funktion und sein Verhalten dem durchschnittlichen Arbeiter zutiefst verachtenswert ist.

Der Kunststudent ist ein Student. Hinsichtlich dem, was ein Student innerhalb dieser Gesellschaft bedeutet, steht er in nichts zurück. Dieser Text folgt der Analyse der Situationistischen Internationale, welche sie in ihrer Schrift „Über das Elend im Studentenmilieu“ dargelegt haben. Was für den Studenten stimmt, stimmt auch für den Kunststudenten.

(Anmkerung: Geschrieben November 2009 angesichts der Studierendenproteste und ihrer möglichen Ausweitung an der Kunsthochschule. Zur freien Vervielfältigung und Entstellung jederzeit freigegeben. Copyright ist Hühnerkacke. Jegliche kommerzielle Nutzung wird mit Schlägen, Hieben und Tritten verfolgt. Vor einer Verwendung gegen emanzipatorisch-revolutionäre Ansichten fürchten wir uns nicht. Wir wissen, auf welcher Seite wir stehen.)

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Anti-Dekonstruktivismus

Januar 5, 2009

Mal ein bisschen in die Richtung der Postmodernen hetzen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis nach der Finanzkrise auch die Philosophiekrise kommt. Ein bisschen Holz bereit legen.
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Für einen Internationalismus in der Kunst

Oktober 5, 2008

Vorweg: Dies soll ein Stein sein, der eine Diskussion ins Rollen bringt und nicht einer, an dem man sich stosst. Das was hier als „Internationalismus“ bezeichnet wird mag in einem Gegensatz zu einem „Regionalismus“ stehen. Ich befürworte ersteres, aber ich sehe durchaus die Vorteile ein, welche zweiteres in sich trägt. Ich habe mich persönlich für einen internationalistischen Ansatz entschieden und will diesen hier verteidigen.
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