Archiv für die Kategorie ‘Beton’

Beton, 8. Szene (Unmöglichkeit der Liebe)

Oktober 25, 2009

Garantiert frisches Gemüse. Sie werden es lieben. Wirst du mich lieben? Mit Garantie.

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Beton, 7. Szene (Kinski vs. Brecht)

September 21, 2009

Den Kritischen wird häufig empfohlen, das Land doch zu verlassen, „wenn es dir hier nicht gefällt.“ Als ob es so einfach wäre.

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Beton, 6. Szene (Parabel der Affen)

September 6, 2009

Das Affengleichnis fande ich immer stark. Selbstverständlich existiert es bereits in verschiedentlicher Form und kursiert auch im Netz. Aber seine Stärke hat es noch nicht verloren.

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Beton, 5. Szene

September 2, 2009

Jetzt wird in guter Manier gesungen, oder sprech-gesungen. Haltungen werden ausgetauscht, etcetera. Mahagony ist der Name der Stadt bei Brecht, in der alles erlaubt ist, ausser: Kein Geld zu haben. Darauf steht die Todesstrafe. Als wir es damals inszenierten, haben wir das „Mahagonylied“, das die Arbeiter beim Weggang singen, mit dem Deutschlandlied kombiniert. Klingt ziemlich nach Selbstbedienung im Supermarkt, oder?

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Beton, 4. Szene

August 1, 2009

Yep, auf die folgende Szene freue ich mich jedesmal. Man muss sich den Betongott als eine wummernde, wuchtige Stimmgewalt vorstellen. So eine Art Big Brother, oder Cthulhu.

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Beton, 3. Szene

Juni 29, 2009

Und weiter geht es mit diesem komischen Drama, dessen Protagonist so voller expressionistischem Weltschmerz ist… Über die schlechten Reihme darf auch gelacht werden.

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Beton, 2. Szene

Juni 14, 2009

(Selbe Bar. Auf dem Podium oben steht ein korpulenter Politiker. Auf dem Sofa liegt immer noch Klaus.)

Ein Politiker: Arbeiter, Bauern, Beamte und Privatiers. Jetzt heisst es zusammenstehen in dieser Zeit der Not. Die Konkurenz schläft nicht und hat gestern wieder ihr hässliches Gesicht gezeigt: Brüder und Schwester, die ihr die Freiheit von Mahagony liebt, jetzt müssen wir uns zusammen tun und dürfen nicht mehr länger durch unsere inneren Streitigkeiten entzweit werden. Ein Volk, eine Nation. Für die Freiheit weden wir in den Kampf ziehen, und werden härter arbeiten als je zuvor, um die Konkurenz zu überbieten.

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Politiker: Ich kenne keine Parteien mehr, nur noch die arbeitsamen, tüchtigen, treuen und freien Menschen von Mahagony! Wer nicht für uns ist, ist gegen uns! (ab)


VOM BETONURSPRUNG

Klaus:

Ich wurde geboren in einem Betonhaus

das zwischen Häusern aus Beton liegt

mein Blick, von meinem Beton aus

zeigt mir wie all der Beton liegt.

Beton, Beton, nur überall:

unter meinen Füssen

und rauf bis ins All

kann ich nur Beton begrüssen.

Beton mag ich nicht mehr länger sehen

an Beton will ich nicht mehr halten

auf Beton will ich nicht mehr stehen

denn ich hasse den Beton, den kalten.

Beton – 1. Szene

Mai 23, 2009

Wie schon lange angedroht, folgt endlich das Theaterstück „Beton“ (oder der soziale Fall des Herrn K.).

Schon ziemlich alt, ich habe es 2002 geschrieben, vielfach ein wenig unausgereift aber in seinen Grundzügen doch wohl immer noch aktuell. Der Kampf eines Einzelnen gegen eine Welt, die aus Beton besteht und deren Bewohner den Beton auch im eigenen Denken nicht überwinden können. Und selbstverständlich auch das Scheitern dieses einzelnen.

Das Stück führten wir dann 2003 mit der Gruppe „Gipsmer&Verputzdi“ im Kulturhaus RATS im Zwinglihaus in ZH auf.

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