So, damit sind wir am Ende. Als nächstes gibt es „Beton – oder der soziale Fall des Herrn K.“
Strasse.
Paule: Ja, was denn?
Geier: Er ist nicht mehr. Verrecks nochmal. Das hat ein Ende gefunden.
Paule: Ist er in den Sonnenuntergang geritten?
Geier: Würde es das einfacher machen?
Paule: Die Vorstellung ist kitschig, aber ja, vielleicht.
Geier: Lassen wir es bei der Vorstellung. Ein Lügenmärchen. Der Schnaps ist wieder erträglich. Das Dorf atmet auf. Eine Zeit geht zu Ende. Die Sonne neigt sich am Horizont. (spielt Harmonika)
Paule: Nein. Hör auf. Ich will die Wahrheit.
Geier: Wirklich?
Paule: Ja.
Geier: Ich habe die Hüfte nicht bekommen.
Paule: Der Hund lebt noch?!
Geier: Wir waren an unseren Plätzen. Die Erde bebte. Die Halteklammern wurden gelöst. Ein Zischen, ein Erzittern. Ein Schrei, der letzte, bevor es zu Ende ging. Das Tor schloss sich, für eine Welt, die aus den Fugen geraten war. Kein Ausweg mehr. Ende. Fertig. Ich war daran beteiligt.
Paule: Was habt ihr mit ihm gemacht?
Geier: Ein Sarg aus Beton. Der tausende von Jahren halten wird.
Paule: Ihr habt ihn zum Atommüll eingesperrt?
Geier: Ja. Er war nicht umzubringen. Er wird überleben. Aber er ist tief unter diesem Dorf begraben.
Paule: Und der Westernheld?
Geier: (spielt Harmonika)
Paule: (schweigt)
Geier: (grinst) Ich gehe jetzt. Es war lustig.
Paule: Tschüss. Kommst du wieder?
Geier: (geht ab)
Ende.